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Das Team überzeugte in einem mehrstufigen Ausschreibungsverfahren mit seinem Projekt die Jury, der neben Vertretern von Land und Stadt auch namhafte externe Fachpreisrichter angehörten. Der gesamte Wettbewerb wurde durch die Landes-Abteilung Bodenordnung durchgeführt. Mit der Entscheidung für das Siegerprojekt wird für den seit langem als veraltet, unattraktiv und nicht mehr zeitgemäß empfundenen Landhausplatz eine neue Ära beginnen, ist Landesrat Christian Switak überzeugt: „Heuer, im Gedenkjahr, legen wir einen Grundstein: Der Eduard-Wallnöfer-Platz wird künftig seiner Bedeutung entsprechend wieder zu einem attraktiven Zentrum für BürgerInnen, Verwaltung und Politik!“ „Das Land Tirol bekennt sich auch und gerade jetzt zu diesem Schritt in die Zukunft. Die Neugestaltung des Eduard-Wallnöfer-Platzes wird ganz bewusst nicht zurückgestellt, sondern als mutiges und in die Zukunft weisendes Projekt realisiert. Für die heimische Wirtschaft wird es wichtige Impulse bringen“, nimmt LR Switak auf die derzeitige Wirtschaftskrise Bezug: „Ich sehe mit Freude der Realisierung des Projektes und der damit verbundenen Schaffung eines zeitgemäßen und urbanen Gesichtes für diesen zentralen Platz entgegen!“ Die Umgestaltungskosten werden derzeit auf rund 6,1 Mio. Euro geschätzt, die konkrete Umsetzung erfolgt ab Herbst 2009.
Das Projekt der Interdisziplinären ARGE asteludin / stiefel kramer / grüner versteht es, umfangreiche Ansprüche überzeugend zu integrieren: Einerseits offizielle Anforderungen an den Platz im nördlichen Bereich (Landhaus 1), andererseits im südlichen Teil Öffnung als Begegnungs- und Kommunikationsraum. Zudem mussten bestimmte Rahmenbedingungen wie das Befreiungsdenkmal, die Tiefgarageneinfahrt usw. berücksichtigt werden. Die Platzgestaltung erfolgt barrierefrei, für Sehbehinderte wird eine taktile Bodenmarkierung in den Belag integriert. Die offene Ausrichtung entspricht den hohen Sicherheitsanforderungen. Der Pflegeaufwand und die damit verbundenen Erhaltungskosten sind gering. Der neue Eduard-Wallnöfer-Platz soll wieder zu einem kommunikativen Begegnungsraum werden, auf dem ein entspanntes und sicheres Verweilen für alle Stadtnutzer, Bewohner und Besucher gleichermaßen möglich ist.
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